Official Lunch at Antiquarium, Residenz München, 20 May 2015

Offentliggjort den 20. maj 2015

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Seehofer, sehr geehrte Frau Seehofer, 
meine sehr verehrten Damen und Herren,

Die Kronprinzessin und ich sind sehr glücklich über die Einladung, heute hier zusammen mit Ihnen an diesem schönen Ort sein zu dürfen. Das Antiquarium in Ihrer Landeshauptstadt München im schönen Freistaat Bayern bietet einen feierlichen Rahmen zu Beginn der zweiten Station auf unserer Reise quer durch Deutschland.

Für die Kronprinzessin und mich ist es der erste Besuch in München. Dabei reichen die  Beziehungen unseres Landes zu Bayern weit zurück. Und sie waren enger, als manch einem von Ihnen vielleicht bewusst ist. Denn Dänemark hatte sogar einmal einen König aus der Oberpfalz! Christoph dem Dritten wurde nämlich im Jahre 1440 [Vierzehnhundertvierzig] angeboten, König von Dänemark zu werden. Und wer könnte zu einem solchen Angebot Nein sagen? 

Bayern und Dänemark haben aber nicht nur historische Verbindungen. Wir haben auch heute viel gemeinsam. Sowohl der Freistaat Bayern als auch Dänemark haben es geschafft, ihre eher landwirtschaftlich geprägten Wirtschaften mit einer Innovations- und Hightech-Strategie für die Zukunft bereit zu machen. Ich habe gehört, dass Sie diese erfolgreiche Entwicklung in Bayern „eine Symbiose aus Laptop und Lederhosen“ nennen. 

Dänemark pflegt natürlich nicht nur zu Bayern gute Beziehungen, sondern zur gesamten Bundesrepublik. Das hat sich gerade beim Besuch der Bundeskanzlerin in Kopenhagen im April wieder gezeigt. Hier wurde die Kanzlerin von Ihrer Majestät der Königin empfangen, und sie hatte gute Gespräche mit der dänischen Ministerpräsidentin. Und auch dänische Studenten bekamen die Möglichkeit, ihr Fragen zu stellen. Denn auch zwischen unseren Bevölkerungen ist das Verhältnis sehr gut. Jüngste Umfragen in Dänemark haben ergeben, dass die Mehrheit der Dänen ein sehr positives Bild der Bundesrepublik hat. 

Auch die dänische Wirtschaft ist vom großen Potential der deutsch-dänischen Zusammenarbeit überzeugt. Das gilt natürlich insbesondere für die Unternehmen, die uns auf dieser Reise begleiten. Deutschland ist schon jetzt Dänemarks mit Abstand wichtigster Handelspartner. Wir hoffen sehr, dass sich neben dem Handel auch unsere gesellschaftlichen Beziehungen weiter so positiv entwickeln. Der florierende Austausch zwischen unseren Ländern von Waren und Dienstleistungen, aber auch von Ideen und Standpunkten, zeugt von gegenseitiger Wertschätzung. Vor diesem Hintergrund freuen wir uns sehr, dass die Feste Fehmarnbeltquerung, die in den kommenden Jahren errichtet wird, unsere Länder auch physisch noch enger zusammenbringen wird. 

Die Kronprinzessin und ich sind davon überzeugt, dass die kommenden Tage eine exzellente Plattform bieten. Wir freuen uns auf Gespräche zu neuen Kooperationsmöglichkeiten. In diesem Sinne möchte ich Sie dazu einladen, die vielen Veranstaltungen als Sprungbrett zu nutzen, um das hervorragende Verhältnis unserer Länder weiter zu bereichern.

Ich weiß, dass viele dänische Touristen jedes Jahr mit großer Begeisterung Bayern besuchen und ich hoffe, dass wir in Dänemark noch mehr Gäste aus Bayern begrüßen können.

So bleibt mir nur die Möglichkeit, Ihnen allen einen schönen Nachmittag und nach guter dänischer Tradition herzlich „Skål“ zu wünschen.

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